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Wenn ich auf mein Plätzchen seh´,
tut das Herze mir so weh.
Riesen Stapel liegen dort,
müssen weg, ich steh´ im Wort.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Greif ich mir ein wicht´ges Stück,
leg gleich wieder ich´s zurück.
Weil ich nicht entscheiden kann,
welches Ding als erstes dran.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Freund ruft an und sagt zu mir
„komm vorbei, wir trinken Bier".
Leider, leider geht es nicht,
denn ich stehe in der Pflicht.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Eine Dame tut mir mailen,
dass im Forum Zeilen fehlen.
Sie legt wert, das hat Gewicht,
auf ein neues Klön - Gedicht.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Trotz meinem lauten Gejammer,
rennt die Uhr in meiner Kammer.
Kein Blatt Papier ist bisher weg,
noch alles liegt auf seinem Fleck.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Von dem riesengroßen Haufen,
muss ich mich ganz kurz verschnaufen.
Ich stehe auf, denk an zu Hause,
mach erstmal `ne Mittagspause.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Bevor ich erreich´ die Kasse,
schlürfte aus Suppentasse,
hastig runter diese Brühe,
floss ganz schnell und ohne Mühe.
Arbeit, Arbeit, weit und breit,
deshalb hab ich keine Zeit.
Acht Stunden gingen so ins Land,
doch keine Leistung für die Hand.
Beim Heimweg hab´ ich nachgedacht,
was hab ich heut´ nur falsch gemacht?
Arbeit, Arbeit weit und breit,
morgen nehm ich mir die Zeit.
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