| Britta: |
Verstohlen schaue ich umher,
und gucke, ob da Atti wär,
doch weil ich sie so gar nicht seh,
entsorg ich schnell den Birnentää!
Schon lange ruht er still im Schrank,
ich schieb's nicht länger auf die Bank,
und trage ihn ganz heimlich fort,
an einen unbekannten Ort.
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| Astrid: |
Hoho, ich sehe ganz genau
Was treibt die freche Britta-Frau
Und schleiche mich von hinten an
Zieh an den Ohren, was ich kann
Nun schau nicht so erschrocken drein
Denn wie du siehst kann es nicht sein
Das dieser Tee verschwindet leise
Jo sog a mol, hast du 'ne Meise?
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| Britta: |
Aua, Mensch, das tut doch weh!
Ich tret Dir gleich auf Deinen Zeh!
Die Ohren, die lass bloss in Ruh,
sonst höre ich Dir nie mehr zu!
Und Vögel zücht' ich wirklich nicht,
ganz übel wäre dies Gerücht,
wenn das jemand verbreiten wollt,
bekäme er den Po versohlt!
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| Astrid: |
Peace & Friede rufe ich
Denn Keiferei ist fürchterlich
Nun lass mal deine Meise raus
Aus deinem Oberstübchen-Haus
Ich zwinker dir nun schelmisch zu
Und rufe :"Oberhexe, du,
Ich geb' 'ne Runde Birnentee!
Du freust dich wie ich grinsend seh'!"
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| Britta: |
Nach Peace und Frieden ist mir nicht,
viel lieber stänkern möchte ich,
erst recht, wenn ich an Birnentää denk,
möcht ich nicht haben eingeschenkt.
Nicht nur, dass Regen fällt herab,
nein, dieser Tee bringt mich ins Grab,
oh wei, wenn ich nur daran riech,
ins nächste Loch ich mich verkriech.
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| Astrid: |
Ins Grab, au wei, wie dramatisch -
Hey, schluchz, will nicht verlieren dich
Drum bleib brav oben auf der Erde
Auch wenn ich sofort fragen werde:
"Sag', willst du nicht doch mal versuchen
Birnentee mit Streuselkuchen ?
Hey, das hat was, glaube mir!
Das sag' ich im Vertrauen dir!"
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| André: |
Atti, ich spring dir nun bei,
hab auch Birnentee dabei!
Woher ich den nun mutig hab?
Britta war es, die ihn mir gab!
Der Ekel kann so gross nicht sein,
denn lade ich sie zu mir ein,
bringt sie den Tee gar selber mit,
und wirkt dabei auch noch ganz fit!
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| Britta: |
Ich ahnte es, Ihr liebt mich nicht,
sonst würdet Ihr nicht, fürcherlich,
mir aufdrängen ein solch Gebräu,
und dann erwarten, dass ich mich freu!
Leidend lieg ich nun darnieder,
heftig flattern Augenlider,
und nun packt mich Melancholie,
denn Ihr versteht mich wirklich nie
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| André: |
Frauen verstehen, kann das wer?
Nichts auf der Welt dünkt mich so schwer!
Noch flattern Dir nur die Lider,
oder hörst Du auch schon Lieder?
Dahingerafft vom Birnentee sag,
wo tut es Dir denn weh?
Zum Trinken ist der Tee gedacht,
hast Du das auch wohl bedacht?
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| Britta: |
Lieder hör ich, lindern Leiden,
die Ihr könntet wohl vermeiden,
wenn Ihr wohl an mich denken tät',
doch leider, nun ist es zu spät.
Leise röchel ich Goodbye,
macht's gut, auf Wiederseh'n Ihr Zwei,
dahin gerafft vom Birnentää,
das glaub mir keiner, tut das weh.
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| André: |
Ach armes kleines krankes Kind,
so böse wir und Welt nun sind?
Deine Schultern müssen tragen,
was wir Dir hier zu lasten gaben?
Erhebe dich und sei ein Mann!
Äh, Frau natürlich! Und ich kann
in der Küche gerne schauen,
ob wir Dir was and´res brauen.
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| Britta: |
Ach, ich wage kaum zu hoffen,
ist die Kaffeedose offen?
Zahlst Du zurück nun Deine Schuld,
die ich gewährte, voller Huld?
Sollt' ich gramgebeugtes Weib,
mit Birn'tääkrämpfen in dem Leib,
mit Mühe und mit knapper Not
entrinnen wohl dem sich'ren Tod?
Hoffnungsvoll nahm ich Dein Wort,
aber Du bist wieder fort,
Wo ist die rettend' Hand denn hin?
Ich seh schon, dass allein ich bin *snief*
Schleicht Euch davon so wie ein Dieb,
nein, keiner hat mich richtig lieb,
gequält, gefoltert mit dem Tää,
vor lauter Tränen ich kaum seh.
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| André: |
In der Küche musst ich länger suchen,
hat gedauert, sorry, nur nicht fluchen!
Pech für Dich, kein Kaffee mehr da,
ist Atti mit der Rettung nah?
Sie war´s, die den Tee Dir gab,
schaufelt sie an Deinem Grab?
Mach mit dem Jammern endlich Ende,
sonst spuck auch ich noch in die Hände!
Wer ständig mault wie schwer er´s hat,
den haben bald die Leute satt!
Drum raff Dich auf und gib a Ruh´,
sonst schaufeln wir dich alle zu!
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| Astrid: |
Dein Wehgesang, Oh Brittalix'
Der nutzt dir heut' und morgen nix
Kaffee willst du? Dann du lachst?
Pass bloss auf was du da machst...
Denn wer immer sagt "WENN --> DANN..."
Lebt nicht, tut nicht was er kann
Um die Stimmung aufzuhellen
Statt dessen immer jaulend bellen
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| Britta: |
Du meinst, ich darf jetzt nicht mehr klagen?
Muss tapfer nun mein Leid ertragen?
Nicht ein bisschen Mitleid schinden?
Kann gar kein Mitgefühl mehr finden?
Oh Graus, oh Schmach, welch üble Pein,
so steh' ich hier, bin ganz allein,
muss darben ohne den Kaffee,
es gibt nur Tee, wie ich das seh.
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| Astrid: |
Hey, hör mal, es gibt gröss're Pein
Es kann doch wirklich nicht wahr sein
Dass Du machst 'ne Welle nun
Es gibt wicht'geres zu tun!
Kaffee hin und Kaffee her
Es ist doch wirklich nicht so schwer
Auch mal Tee hineinzulassen
In deine ganzen Kaffeetassen
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| Britta: |
Habt Euch verschworen gegen mich,
seht Ihr doch, ich leid' fürchterlich!
Nach all'm, was ich für Euch getan,
bietet statt Dank Ihr Tee mir an!
Ich kann auch, wenn's Euch lieber sei,
stumm leiden, mit 'ner Trän' dabei,
die langsam, ohne Unterhalt
dabei aus meinem Auge rollt.
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| Astrid: |
*stöhn* - au wei ! Sonst geht's dir gut?
Zum betteln fehlt nur noch der Hut,
Der -pling, pling- ganz sanft fängt auf
Die Groschen für den Jammerlauf!
Sag mal, bleiben diese Macken?
Oder soll'n "DIE mit den Jacken",
Ganz in weiss, du weisst schon wer
Holen dich? Das wär nicht schwer!?
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| Britta: |
Gebt zu, Ihr habt doch nur gewollt,
dass eine Träne langsam rollt,
erreicht habt Ihr nun Euer Ziel,
der Tränen rinnen wirklich viel!
Denn Tränen habe ich gelacht,
mir beinah in die Hos' gemacht,
Ihr habt ja Recht, ich stimm Euch zu,
nur mit dem Tee - lasst mich in Ruh.
Jammern, Klagen liegt mir nicht,
verzieh bei Tee ich auch's Gesicht,
so hat er doch 'nen Zweck erfüllt,
in lautes Lachen mich gehüllt!
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