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Britta:
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Es war einmal ein kleiner Has'
dem machte es unheimlich Spass,
im dichten Schnee herum zu turn'
man sah es klar an seinen Spuren.
Doch eines Tag's geschah etwas
das erstaunte dann den kleinen Has',
so etwas hat er nie geseh'n
er fragte sich, wie konnt's geschehen...
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| André: |
Bedeckt durch Schnee das grüne Gras
lag doch ein Ei vorm kleinen Has´!
"Weihnacht ist doch nicht mehr weit
woher das Ei zu dieser Zeit?"
So grübelte für sich das Häschen
und beschnupperte mit seinem Näschen
das Ei, fein bemalt und klein,
woher es denn nur könnte sein?
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| Astrid: |
Da kam aus einem dichten Strauch
'ne Fledermaus mit rotem Bauch.
Sie kicherte, dann stand sie still,
und fragte, was das Häschchen will.
Der Hase - immer noch verwirrt -
der dachte "Hat die sich verirrt?"
Normalerweise war doch nie
auf Wies', im Strauche, so ein 'Vieh'!
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| André: |
das Häschen da bemerkte auch
"Ist Winterschlaf bei dir nicht Brauch?"
"Weihnachten wollt ich mal seh´n
versteckte mich vorm Schlafengeh´n!"
So erlärte sie ihr Wachen
und begann dabei zu lachen.
Das Häschen fragte munter weiter,
kam es doch allein nicht weiter:
"Hast du mit deinen grossen Ohren
gehört, wer dieses Ei verloren?"
"Ein Experte bist du doch als Hase,
riechst du´s nicht mit deiner Nase?"
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| Britta: |
"Nein," der Hase leise schnieft,
"das kann ich nicht, die Nase trieft,
gespielt hab ich zuviel im Schnee,
darum tut mir die Nas' jetzt weh."
Mitleidig sagt die Fledermaus:
"Ja stimmt, sie sieht ganz rötlich aus"
und reichte ihm ein Tüchlein schnell
denn aus der Nas', da leuchtet's hell.
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| Astrid: |
"Ich danke dir, Du Fledermaus"
(das Häschen schneuzt sich tüchtig aus)
Die Fledermaus, sie dreht das Ei
und schüttelt ihren Kopf dabei.
"Ein Ei - und noch bemalt dazu
das weckt in mir das Wort *Nanu*!
Die Osterzeit, die ist noch weit
ich wollt doch seh'n die Weihnachtszeit!"
Das Häschen sagt "Auch ich bin platt!
Wer das wohl hier verloren hat?
Kollegen können es nicht sein,
die halten brav die Zeiten ein!"
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| André: |
Noch eh man sich´s versah,
da sprach das Ei ein "na?"
Begann eifrig zu rollen
und wollte sich wohl trollen.
Ein Ei -oh wunder- das hier spricht,
das kannten Has´und Freundin nicht!
"So bleib doch bitte bei uns hier!"
Erbat sich da das Fledertier.
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| Astrid: |
Das Ei - verlegen und auch scheu -
rief leise: "Oh, das ist mir neu!
Die meisten wollen mich verspeisen,
deshalb bin ich so viel am reisen!
Ich war schon hier und auch schon dort
und überall wollt' ich schnell fort!
Warum? Das werd ich nie vergessen,
denn jeder wollte mich bloß essen!"
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| Elke: |
Ein Zaubrer war´s, der kam und sprach:
"Nur ruhig, du Ei, gemach, gemach!
Du bleibst am Leben und gesund,
ich zaubre dich nun kugelrund!"
Gesagt! Getan! Das Ei sah nun
gar nicht mehr aus als käm´s vom Huhn,
oh nein, denn man erkennt vielmehr:
Vom Himmel hoch, da kommt es her
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| Britta: |
Has und Fledervieh schau'n stumm
erst sich an, dann rundherum
sehr seltsam mutet sie es an
was alles so passieren.
Ein jeder fragt sich, ob er pennt
in fremde Träume sich verrennt.
Es zwickt der Has' sich in das Ohr
denn komisch kommt ihm alles vor.
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| Astrid: |
Jedoch ist alles wirklich wahr
dies wurde auch den beiden klar!
Ein Sternenregen kam hernieder
Wärmte auf die kalten Glieder.
Und dann...es blitzte, wurde hell
War statt dem Ei, an dieser Stell'
ein kunterbunter Weihnachtsengel
Oder war es gar ein Bengel?
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| Britta: |
Des Hasen Augen wurden rund,
er dachte gleich: "Mensch, ist der bunt!"
Die Fledermaus stand stumm dabei
und fragte sich: 'Wo ist das Ei?"
"Hey Leute," da der Engel sprach,
"ich hoff', es bringt kein Ungemach
dass ich hier jetzt bin mit dabei
's war ungemütlich in dem Ei."
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| Elke: |
Endlich wissen alle Leut
seid diesem hehren Tage heut,
das was Kolumbus gar nicht klar,
was wohl zuerst auf Erden war.
Nicht Huhn noch Ei
war stets dabei,
oh nein, es war, wie soll´s auch sein?
Ein Weihnachts(b)engelein.
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