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Wie es begann, weiß ich heute nicht mehr.
Wir waren beide uneinsichtig.
Wir brüllten uns an, es ging hin und her,
Nur der eig’ne Standpunkt war wichtig.
Dann lief ich hinaus, hab die Tür geknallt,
und mein Puls war auf zweihundertzehn.
Ich hatte schon meine Fäuste geballt,
und beinahe wär etwas gescheh’n.
Ich bin ja eigentlich niemals brutal,
aber damals wär’s beinah passiert.
An diesem Tag war mir alles egal,
und fast hätt ich ihr eine geschmiert.
Ich war sauer und hatte tierische Wut,
war geladen, die Nerven war’n blank.
Flüchten, das wusste ich, war gar nicht gut,
und vom Schweigen wird man höchtens krank.
Doch ich lief los, ich war sprachlos und leer,
und ich sah nicht die Lichter der Stadt.
Selbstmitleid machte die Schritte so schwer,
und ich hatte das alles so satt.
Ich dachte: ›Lass alles liegen und steh’n,
bevor sie dich in den Wahnsinn treibt.
So kann es wenigstens nicht weitergehn,
dann kann sie selber seh’n, wo sie bleibt.‹
Doch dann fand ich diese Lösung nicht klug,
meine Wut käme mit auf die Flucht.
Das wäre letztendlich nur Selbstbetrug,
und ich hab etwas and’res versucht.
Kurze Zeit später stand ich vor der Tür,
und ich sagte mir: ›Junge, ruhig Blut!
Geh rein und entschuldige dich bei ihr,
und berede mit ihr deine Wut.
Wir haben geredet die ganze Nacht,
alle Vorwürfe ausdiskutiert.
Am Morgen haben wir drüber gelacht,
und seitdem läuft’s bei uns wie geschmiert.
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