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Allein auf einer Wiese,
da steht ein alter Baum,
dort steht er nun schon lange
so lang, man glaubt es kaum!
Seit vielen, vielen Jahren
steht er nur herum,
es plaget ihn die Langeweil,
jetzt wird es ihm zu dumm.
Er ächzt und stöhnt und zittert,
er schauckelt hin und her,
wo er so lange stand,
dort hält es ihn nicht mehr.
Er löst nun seine Wurzeln,
und geht auf Wanderschaft,
andere Bäume will er finden,
dies gibt ihm Saft und Kraft.
Er geht in Richtung Süden,
Auch im Osten sucht er bald,
im Norden schneit's auf seine Blätter
doch im Westen findet er 'nen Wald.
Dieser Wald, der murmelt,
dieser Wald, der knistert,
er hat auch eine Hütte,
in der es blitzt und knistert.
Der Wald wird immer größer,
und füllt sich immer mehr,
in der Hütte da steht ein Kessel,
der bleibt auch nicht lange leer.
Dem Baum, dem alten Baume,
gefällt, was er da fand,
er freut sich über die Hütte,
stellt sich ganz nah dort an die Wand.
Dort steht er nun beim Horchen,
dort steht er nun beim Lauschen,
und hört Geschichten und Gedichte,
die wir dort drinnen tauschen.
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