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Die Sonne scheint vom blauen Himmelszelt,
Schönes Wetter kann man nicht kaufen für alles Geld der Welt.
Die Menschen sind fröhlich und entspannt,
Doch da sieht man an des Horizontes Rand,
Die Gewitterhexe tanzen und singen,
Sie bringt mit dem Gesang die Wolken zum Klingen.
Sie ruft und schreit und fordert auf den Wind,
Zu tanzen mit ihr und ihrem Kind.
Sie reitet den Besen, die Tochter den Mopp,
Es geht auf und nieder, hoppladihopp,
Der Himmel wird düster, bald gibt es Regen,
Die Menschen, sie flüchten von all' ihren Wegen,
Die Hexe, sie freut sich, kann's noch nicht fassen,
Die Menschen haben allein sie gelassen,
Auf dieser Welt, sie steht nun im Regen,
Kann sich frei von allen Zwängen bewegen.
Der Himmel weint, der Donner grollt
Da ist noch ein Auto, das die Straße hinabrollt.
Die Hex' hat's gesehen und wie der Blitz,
Sitzt sie bei dem Mann auf dem Beifahrerseitz.
Der Mann kann's nicht glauben, versteht nicht die Welt,
Er ist schon in Panik, war noch nie ein Held,
Die Alte neben ihm schreit und lacht.
Bis er sich vor Angst in die Hosen macht.
Jubelnd vor Freude die Hex' eilt hinfort,
Und begibt sich schnell an den nächsten Ort,
Um mit dem Gewitter und Regen zu singen,
Und der Erde das erhoffte Nass zu bringen.
Die Wolken verschwinden, die Sonn' kommt heraus,
Die Menschen sehen's und verlassen das Haus.
Sie danken der Hexe für den Regen,
Denn dieser ist für das Leben ein Segen.
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