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Blumenelfen
(© KarlHeinz Graumann)
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Im Frühjahr, wenn die Natur erwacht,
wenn morgens die Sonne vom Himmel schon lacht,
wenn der Winter sich in den Norden verzieht,
und auch das Meischen schon singt sein Lied,
dann ist es Zeit,
dann ist es so weit,
die Blumen erblühen,
die Vögel wieder hierher ziehen,
und die Welt leuchtet in neuer Pracht,
nach der langen Winternacht.

Nun erwachen wieder die Blumen und die Pflanzen
Jetzt fangen die Mücken an zu tanzen,
und gute Menschen werden sehen,
dass die bunten Umhänge wieder wehen.
Die Blumenelfen sind nun wieder da,
es ist wieder so schön wie im letzten Jahr.

Der Krokuself? ist's wieder, er macht den Beginn,
die ersten Blumen sind sein Gewinn,
er tanzt, bis die Knospen sind verblüht,
doch dann sieht man die Tulpe, wenn auch verfrüht,
der Elf tanzt über Blatt und Stengel,
er ist, wenn man's glaubt, ein rechter Bengel,
er lacht und freut sich, das Leben ist schön,
doch bald, bald muss auch er wieder gehen.

Die Tulpen sind fort, nun kommt der Sommer,
und mit ihm manchmal Blitz und Donner,
doch abends nach des Sommers Glut,
kann man sie wieder sehen gut,
die Blumenelfen, sie tanzen wieder,
auf den Blüten, auf und nieder,

Die Rosenelfen in rot und gelb,
in weiß und rosa der Geranienelb,
der Sonnenblumenelf schaukelt auf der Blüte
und auch die Veilchenelfen schwenken ihre Hüte,
Sie tanzen hier und tanzen dort,
doch kommt der Morgen, sind alle fort.

Nur gute Menschen können die Elfen belauschen,
und sich an dem Farbenspiel berauschen.


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