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Unheimlich...
(© Britta Lüthe)
 
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Mit Gänsehaut, da schaudert's mich,
im Speicher oben rührt es sich,
unheimlich sind die Geräusche,
ich bin sicher, dass ich mich nicht täusche.

Erst tapst es und poltert, als ob etwas fällt,
ich wünschte, ich wäre ein richtiger Held,
und könnte schnell nachsehen, was das wohl ist,
schon schlecht, wenn man so ein Feigling ist.

Und nun dieser Quitschton, dort oben, ganz laut,
ist denn da niemand, der einmal schaut?
Wie soll ich so schlafen, bei diesem Krach,
und dann auch noch fit sein am anderen Tag!

So muss ich denn selber die Stiege nun hoch,
denn was das nun ist, will ich wissen doch!
Verblüfft bleib ich stehen, denn was ich nun seh,
erklärt da nun manches, was ich jetzt versteh.

Es war mein Herr Bruder, der Schatzsucher war,
und was er da fand, das war mir schnell klar,
er sah mich schnell an, mit Triumph in dem Blick,
doch ich sagte nur: "Leg die Geige zurück!!!"


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