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Es war einmal...
(© Britta Lüthe)

 

 

Es war einmal ein Pharao,
den zog es einmal in den Zoo,
dort wollte er, man glaubt es kaum,
nach einem blauen Tandem schau'n.
Nun gibt es derer dort nicht viel,
drum sucht' er sich ein and'res Ziel.
Er überlegte gar nicht lang,
es zog ihn an den Meeresstrand.
Zum Horizont er rübersah,
und sagte sich: "Das ist nicht wahr!
resedagrün ist der ja nicht,
der ist ja blau, so sehe ich!"
Und wie er da so sass und lachte,
verspürte er was und er dachte,
wie schön wär jetzt ein Hefeteilchen,
das stillt den Hunger für ein Weilchen.
Und dabei könnte er dann auch
nicht nur was kaufen für den Bauch,
auch den daheim geblieb'nen Lieben,
hätte gerne er geschrieben,
dass labyrinthisch sei die Stadt,
die er zuletzt gesehen hat.
Das Chaos in den kleinen Gassen
könnte er niemals je hassen.
So kaufte er dann ein paar Karten
und dazu auch noch Briefmarken,
schrieb den Lieben einen Gruss
und das ist des Verslein Schluss!


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