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Där Käsäkuchän
(© Britta Lüthe)
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In einer Burg an einäm Sää,
da läbt‘ schon lang 'nä gutä Fää.
Die Äntän liebtän sie auch sähr,
die Schnäbäl blieben sältän läär.

Einäs Tagäs ging sie nun
zum Sää, sich ätwas auszuruh‘n.
Doch plötzlich teilt das Wassär sich,
und sie ärschrak sich fürchtärlich.

Dann, als sie trank 'nän Birnäntää,
konnt’ sie wohl guckän in dän Sää.
'Nä Wändälträppä konnt sie säh’n
und jämand, där wollt darauf gäh’n.

Gross sah är aus, und schwär,
die Händä warän auch nicht läär.
'Nän Schnääbäsän trug är darin,
und ställt‘ sich damit vor sie hin.

"Sääungäheuär,“ sprach die Fää
zum Ungäheuär aus däm Sää,
"warum hast so’n Gärät dabei?
Willst du was kochän für uns zwei?“

Das Ungäheuär sah zu ihr
und sprach: "was machst dänn Du schon hier,
ich wolltä dich doch übärraschän
und ätwas backän, nur zum Naschän.“

"Was soll där Käsätrichtär dann,“
hob sie sogleich zum Rädän an,
"Kann man was Süssäs damit machän?
Ich muss gleich wirklich richtig lachän!“

Beleidigt sprach das Ungätier
mit trotz’gäm Blick hinan zu ihr:
"Ich wollt‘ was Neuäs mal versuchän,
nämlich einän Käsekuchän!“

"Oh fein,“ die Fää, die freutä sich,
dänn Kuchän liebt sie fürchtärlich,
"dän ässän wir mit Birnentää,
an einäm Tisch wohl hier am Sää.“

So kam äs, dass nach kurzär Zeit
ein Kaffäätisch stand schon bäreit
und beidä sassän friedlich dran
und fingän schnäll zu Ässän an.


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