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Im Garten
(© Britta Lüthe)
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"Schatz, Du hast da einen Fleck,
mich deucht, es ist wohl Gartendreck!"
raunt mir mein Gatte leise zu.
Verlegen seh ich auf die Schuh'.
Doch auch sie im Drecke stehen,
sind so schwer, ich kann kaum gehen.
Frühling lockt mich in den Garten,
sagt: "Pflanzen könn' nicht warten".
Schnippeln darf ich, und auch graben,
Kinderseele muss nicht darben.
Während ich im Matsche wühle,
erinnert's mich an manch' Gefühle.
Muss mich arg zusammenreissen,
um mit Matsch nicht rumzuschmeissen.
Denk an Sonne und an Strand,
an den ersten Sonnenbrand,
daran, wie es war als Kind
an Tage, die vergangen sind.
Darum lieb ich meinen Garten,
nehm lieber Hände da, als Spaten.
Träum von süsser Kinderzeit,
von Unbeschwertheit weit und breit.


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