|
Die Gedanken drehen sich im Kreis,
ich weiss etwas, das du nicht weißt,
das Grauen, das so schnell mich fand,
hat mich ganz fest in seiner Hand.
Ich denke, grüble, sinne nach,
und liege Nacht für Nacht noch wach,
und frage, bitte, hoffe, flehe,
dass es ganz schnell bloss wieder gehe.
Und wenn alleine ich mich fühle,
und tief in meiner Seele wühle,
ein Wort kann helfen, auch ein Blick,
die holen mich vielleicht zurück.
Auch wenn das Grauen nicht schnell geht,
und Trauer durch die Seele weht,
gibt's Freunde, die die Hand mir reichen
und nicht von meiner Seite weichen.
Es sind nicht viel, die so ich nenn',
und auch nicht viel, die ich so kenn',
Nur wen'ge lasse ich an mich ran,
kaum jemand, der das kann.
Doch kostbar ist ein jeder mir,
der öffnet mir die wichtige Tür
ins Leben und der Freundschaft Kraft,
und so damit Vertrauen schafft.
Zu wissen, ich bin nicht allein,
das hilft mir, dabei frei zu sein,
das Grauen in mir weg zu jagen,
damit es mich nicht mehr kann plagen.
Erleichtert bin ich, und auch dankbar,
dass meine Freunde für mich sind da,
nicht nur beim Grauen, auch beim Lachen,
womit sie mich sehr glücklich machen.
|