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Wohnungssuche
(© André Busse)
 
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14 Tage sind noch nicht ganz vorbei,
doch ich bin schon wieder mit dabei.
Ob meiner Geschichte war Wilfried des Lobes voll,
das hat mir geschmeichelt, das fand ich toll!

Durch solchen Lob ermuntert,
seid nun nicht verwundert,
lass ich nun öfter von mir hören,
wird hoffentlich keinen stören.

Doch Zeit hab ich nun noch und nöcher,
und Reime viel in meinem Köcher.
Probleme red ich mir vom Mund,
tu ich sie in dieser Runde kund.

Zunächst nun sollt ihr alle erfahren,
wie sich die Makler hier gebaren.
Auf Wohnungssuche muss ich gehn,
kann zu Hause nicht mehr bestehn.

Ich kann zwar nichts dafür,
doch der Koffer steht vor der Tür.
Da hilft kein Zeter und verfluchen,
eine Wohnung muss ich suchen.

Die Miete nicht so hoch wie früher,
sagt der Makler noch in der Tür,
Doch es wird ganz schnell klar,
der Makler will Kohle und zwar in bar.

Leere Wohnungen deprimieren,
muss man sie auch noch renovieren.
Pinsel, Farbe und Tapeten,
ich fange an zu beten.
Zu schön, zu groß, zu teuer,
der Makler ist mir nicht geheuer.

Er sagt zu mir, ganz ohne Eigenzweck:
"Entscheid Dich schnell, sonst ist die Wohnung weg"
Er gibt einfach keine Ruh,
und ich schlage schon fast zu,
doch hier will ich nicht leben,
auch nicht nach ´nem Erdbeben.

So suche ich lieber das Weite
und blättre auf die nächste Seite.
Der andre Makler wartet schon,
voll Ungeduld ist er in Position.

Das gleiche Spiel, die alte Leier,
man geht mir das auf die..........
(Hühnerembryoverpackungseihheiten)
Doch bei Regen, wer will draußen sein?
Es ist ja nicht immer Sonnenschein.

Ach, wäre es doch schon Sternzeit 2634,
zu Ende wäre die Suche nach dem Quartier!
Niemand ist dort sein Obdach los,
tja die Zukunft, die ist groß!!!

Verdammt die Zukunft, die ist fern,
wäre ich auch bei ihr, allzugern.
Da gibt´s nur eins: weitersuchen
und bitte, ohne zu fluchen!

Habt ihr ´ne Bude seid froh darum,
dann braucht ihr nicht ins Asylum.


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